
- Unser frühestes Aeida-Foto (ca. 4 Monate alt)

- Geh'n wir endlich? (Aeida, 5 Monate)

- Aeida und Christine beim Lernen

- Beim Training

- Üben der Leiter für Rettungshundearbeit
WIR und unser Hundeleben
Wir das sind die drei Chesapeake Bay Retriever Frodo, 14, Achuk, 4 Jahre, Elrond 8 Monate und Zweibeiner Werner und Christine (Alter unbekannt!) und die Kater Shamus 14 und Katu 12 Jahre.
Doch eigentlich begann alles mit Aeida, der Labradorhündin, die uns 16 ¼ Jahre treu begleitete und lehrte. Aeida kaufte mein erster Freund Andreas. Sie war bis zum Alter von vier Monaten in einem Zwinger in Kärnten. Eigentlich wussten wir fast nichts über Hunde außer, dass man mit ihnen spielen und kuscheln kann und dass ein Hund gewisse Grundbedürfnisse, wie Gassiegehen, Futter und Pflege benötigt. Anfangs wusste Aeida nicht so recht was spielen ist, doch bald wurde es zu einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen - außer Fressen. ;-)
So begann unser Studium der artgerechten Hundehaltung. Aeida zeigte uns, dass ein Hund eine Aufgabe braucht, was uns zur Rettungshundearbeit brachte.
Mit Erik Koczi und der ÖRHB lernte Aeida als erstes Anzeigeverhalten bei lebenden Personen und später Suchen. Wir begannen mit der Fährtenarbeit und dem Begehen von verschiedenen Untergründen, wie z.B. Trümmern, Leitern,.....
In diesen Sparten machten wir auch unsere ersten Hundeprüfungen, sowie die BGH (Begleithundeprüfung) 1 beim Österreichischen Retriever Club.
Aeida trainierte am liebsten gemeinsam mit ihren Hundefreunden, wo wir eine Menge ausprobierten und so vieles lernten. Dabei hatten wir eine Menge Spaß und es war immer eine sehr entspannte Stimmung, die sich auch auf die Hunde übertrug.
Bei der Rettungshundearbeit trafen wir auch Semiramis und ihre Besitzerin Veronika. Die beiden Hunde waren von Anfang an dicke Freunde, die aufeinander schliefen und vorzeigten, wie harmonisch man miteinander umgehen kann. Da Veronika mit Semiramis auch Obedience machen wollte, machten wir mit, wobei Aeida mehr Spaß mit den Trainings als den Prüfungen hatte, da wir wegen meines Stresses bei Prüfungen wohl oft Kommunikationsschwierigkeiten hatten.
Später begannen wir auch andere Hundesportarten wie Breitensport, Agility und Retriever-Workingtests. Doch Aeida gefiel immer die Suche nach Menschen am besten und als zweites das Apportieren von Dummies.
Auch in die Chorvereinigung "Jung Wien" kamen die beiden mit und auf die Tournee nach Deutschland und Belgien. Bei dem Besuch auf der Insel Helgoland lernten die beiden das Meer kennen und eroberten die Düfte der Insel.
Mit Werner kam auch der Wunsch nach einem zweiten Hund und so kam bald der kleine, 8 Wochen alte Frodo in unser Leben. Von Anfang an war er ein kleiner selbstsicherer Wilder, der alles in seinen Bann zog - oder war es Besitz? Nun waren Aeidas erzieherische Fähigkeiten gefragt, wobei sie gerne Semiramis' und Herolds (Veronikas zweiten Hund) Hilfe annahm.
Frodo bot schon früh an, dass er auch arbeiten will und so konnten wir langsam ausprobieren was wir mit Aeida und unseren Trainern gelernt hatten. Bald schon musste sich Aeida immer mehr anstrengen mit ihm mitzuhalten.
Dafür hat sie jetzt ihren eigenen Spielgefährten, der immer zu einem Spiel aufgelegt ist. In den letzten Jahren machten wir viele verschiedene Erfahrungen in Hundegruppen. In unserer Freizeit kann man uns beim Radfahren, Spazierengehen oder Rollerskating antreffen.
Im Sommer gehen wir mit Werners Boot segeln. Meist sind wir mit Werner, Freundin Patricia, Chiara und Balu unterwegs; also drei Menschen und vier Hunde auf einem kleinen Segelboot. Chiara ist ja eine ruhige professionelle Seglerin, aber der Rest der Bande ist nur ganz süchtig darauf ins Wasser zu springen. So halten sie uns ganz schön auf Trab, denn es ist gar nicht so leicht für die Hunde vom Wasser aus wieder in das Boot zu kommen. An manchen Tagen legt besonders Frodo große Strecken im Wörthersee zurück.
Seit 2001 wohnen wir in einem kleinen Haus mit Garten in Neu-Oberhausen/Großenzersdorf/NÖ. Hier können die Hunde entlang der Felder laufen und miteinander spielen. In unserem Garten lernen wir so manch neue Dinge, spielen Ball, kommunizieren mit Nachbarshündin Cindy, ..... So oft wie möglich laden wir Freunde ein. Mit ihnen und ihren Hunden üben wir dann gemeinsam Obedience oder TTeam oder probieren andere neue Ideen aus.
Da wir hier aber nur selten andere Hunde treffen, gehen wir regelmäßig in Wiens Hundezonen spazieren oder fahren auf die Donauinsel oder zum Hirschstettener Badeteich schwimmen.
Während Aeida sich mehr auf die Köstlichkeiten im Alltag spezialisiert hat, ist Frodo dafür zuständig, dass wir anderen nicht einrosten und zu bequem werden, indem er uns daran erinnert, wann es Zeit ist wieder etwas zu unternehmen und z.B. wieder einmal mit Cousin Michael wandern zu gehen oder Patricia in Kärnten zu besuchen- oder hier trainieren zu gehen.
Zur Zeit konzentrieren wir uns mehr auf die Zweibeinige Ausbildung und sind etwas weniger im Hundesport aktiv. Die Hunde haben gezeigt, wie wichtig es für sie ist eine regelmäßige Beschäftigung zu haben.
In den letzen Jahren haben wir in unserer Freizeit mal hier mal dort trainiert, aber immer noch viel Spaß an all den Tätigkeiten. Damit es nicht fad wird haben wir 2004 mit Mantrailing angefangen. Nachdem Kim Gilmore, USA, und Glenn David Poole und gezeigt haben, dass das wirklich geht. K9-SAR von Glenn hat uns dann netterweise ermöglicht die Seminare mit K9-Extrem und ein Jahr später mit Kevin Kocher und Robin Monroe mitbesuchen zu können. Besonders das Seminar mit Kevin Kocher hat uns sehr viel Spaß und Freude gemacht. Auch im Alter lernt man nie aus und so üben wir, wann wir können trailen und sind immer noch jedes Mal fasziniert das es geht.
Ende 2004 zog Ira, eine alte Schäferhundedame, bei uns für ein paar Monate ein, weil ihr Herrchen sehr krank war und nicht mehr zu Hause leben konnte. Wir hatten noch viele schöne Stunden bei Spaziergängen in der Lobau und auch ein paar wenige auf Besuch bei ihrem Herrchen. Leider war sie selber auch schon sehr krank als sie zu uns kam und so ging sie ihrem Herrchen am 26.12.2004 voraus über die Regenbogenbrücke um dort auf ihn zu warten.
Da das Leben nie langweilig ist, hatten wir 2005 Neenah of Caroway als Gast bei uns. Sie hat uns gezeigt wie spritzig ein 8 jähriger Chessie sein kann und wie toll man auch in diesem Alter noch so viel Neues dazulernen und sich auf ein doch ganz anderes Leben einlassen kann. Wir haben von ihr eine Menge gelernt. Auch wenn wir uns freuen, dass sie nun wieder glücklich zu Hause ist, vermissen wir sie doch manchmal und ihr gehört ein Platz in unseren Herzen.
Jeder braucht einmal frischen Wind und so haben wir W David Rankin kennengelernt und nach einigen Vorbereitungen mit ihm und seinem Freund Brian West, ist Achuk bei uns eingezogen.
Auch die Hundeaufgaben verteilen sich neu und so muss Ersatzpapa Frodo als Lehrmeister her, während Oma Aeida nur für Spezialaufgaben erzieherisch hilft. So versuchen wir klein Achuk mit Hilfe von Freundin Betty und Hundetante Sasi auf die große Welt vorzubereiten und haben dabei viel Spaß
Da Betty gleich so viel Gefallen am Hundbabysitten bekommen hat, hat sie sich auch gleich ihren Wunsch nach einem 2. Hund erfüllt und Pebbels von den Little Violets geholt. So wird es auch unseren Spaziergängen selten langweilig.
Im August 2008 war es für Aeida Zeit uns zu verlassen. Achuk und Frodo haben gut zueinander gefunden und bei unserer langen Canada Reise auf den Spuren von Achuks Familie und ihrem Heimat Land lernten wir nicht nur das Leben der Urbevölkerung Canadas kennen, sondern auch einiges mehr über die Chessies. Auf dem Field Trial Speciality, das wir gemeinsam mit David W Rankin und Brian West besuchten sahen wir zum ersten Mal wie ein amerikanisches Field Trial wirklich ablief und welche Unterschiede es zu unserer europäischen Retrieverarbeit gibt.
Auf dem Field Trial sprach uns Tom Cox an und erzählte uns, dass er einmal einen Hund nach Österreich verkauft hatte. Das war Frodos Mama Rusty. Als er hörte, wie begeistert wir von Ihrem Sohn waren, zeigte er uns „Nate“ (Delmarva`s Native Son), der mit Rusty verwandt ist. Nate erinnerte uns sehr an unseren jungen Frodo und so kam es, dass im Herbst 2009 sein Sohn Elrond bei uns einzog.
Elrond, Achuk und Frodo sind nun wieder eine dreier Bande, wobei Frodo mehr die Opa Rolle und Achuk die Leihmutterrolle übernommen haben.
Nach wie vor genießen es unsere Hunde, wenn sie Ihre Freunde sehen und wenn sie mit uns spazieren gehen, daneben trailen sie, oder suchen in den Trümmern oder in der Fläche und ab und zu gibt es auch etwas Retrieverarbeit. Doch neben Job, anderen Ausbildungen und Hausbau gibt es zur Zeit nicht so viel Zeit für Hundetraining.



